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Tapfheim, 11.10.2017

Hochwasserschutz Aktionsprogramm Schwäbische Donau

Das Wirtschaftsamt Donauwörth informiert

Hochwasserschutz Aktionsprogramm Schwäbische Donau

Um Sie über die laufenden Entwicklungen rund um das Hochwasserschutz Aktionsprogramm an der Schwäbischen Donau zu informieren, bietet das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth einen Newsletter an.


Sollten Sie noch nicht angemeldet sein, können Sie sich unter folgendem Link eintragen:
http://www.wwa-don.bayern.de/hochwasser/hochwasserschutzprojekte/schwaebischedonau/offeneplanung.htm

 


Rückhalte-Projekt: das Planungsteam ist bald komplett

Die seit Frühjahr 2017 europaweit ausgeschriebenen Leistungen für das Rückhalte-Projekt zum Hochwasserschutz Aktionsprogramm Schwäbische Donau nähern sich der Vergabe. Dann stehen die Planer für die technischen Untersuchungen und die Umweltplanung fest.

 

WWA Hochwasserschutz 2017 - 01Quelle: tatwort, Nachhaltige Projekte GmbH


Leistungen zu umfangreichen Computermodellen wurden bereits im Juni 2016 an mehrere Ingenieurbüros vergeben. Nach Abschluss der Vergabe ist das Team für die 3 gesteuerten Rückhalteräume (Flutpolder) und die 6 ungesteuerten Rückhalteräume (z.B. Deichrückverlegungen) komplett. Die Untersuchungen sowie die Erstellung von Unterlagen für das gemeinsame Raumordnungsverfahren werden mindestens bis Ende 2018 dauern.

 


Hydraulisches Modell zur Hochwasserberechnung

Mit dem hydraulischen Modell werden die Überschwemmungen bei Hochwasser entlang der Donau berechnet. Das Modell umfasst die komplette Donau-Niederung zwischen Iller- und Lechmündung. So wurden die Hochwasserwelle 1999 und die Hochwasserwelle 2013 nachgebildet.

 

Quelle: Planungsgemeinschaft SKI GmbH + Co.KG - Simultec AG

Quelle: Planungsgemeinschaft SKI GmbH + Co.KG - Simultec AG


Die Ergebnisse zeigen die Wasserführung in der Donau und in den Überschwemmungsflächen, wie z.B. dem Riedstrom. Das Modell wird in Zukunft auch die Wirkung der geplanten neuen Rückhalteräume an der Schwäbischen Donau berechnen und als Planungswerkzeug eingesetzt.


Neues Computermodell für die Abbildung der Grundwasserströmung

Auf der Grundlage des im Mai fertig gestellten hydrogeologischen Modells wurde zwischen Juni und September 2017 das Computermodell für den Grundwasserfluss im Gebiet des Rückhalte-Projektes aufgebaut.


Auch dieses Modell umfasst die komplette Donau-Niederung zwischen Iller- und Lechmündung. Im nächsten Schritt wird das Modell kalibriert, das bedeutet, dass die berechneten Wasserspiegel mit den in der Vergangenheit gemessenen Wasserspiegeln verglichen werden. Dadurch kann die Aussagekraft des Modells überprüft werden – zum Beispiel anhand des abgelaufenen Hochwassers von Juni 2013. Dieser Anpassungsprozess wird mehrere Monate dauern, 2018 können dann Prognoserechnungen zum Rückhalte-Projekt erfolgen.

 

Quelle: Planungsgemeinschaft SKI GmbH + Co.KG - Simultec AG
Quelle: Planungsgemeinschaft SKI GmbH + Co.KG - Simultec AG

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