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Tapfheim, 23.05.2017

Gespinstmotte

In Spinnweben eingehüllte Bäume und Sträucher - keine Gefahr für Menschen
Gespinstmotte

Im gesamten Landkreis fallen derzeit komplett in Spinnweben eingehüllte Bäume und Sträucher auf. Ursache ist die Raupe eines Schmetterlings, die Gespinstmotte. Gespinstmotten hüllen jedes Jahr Sträucher und Bäume zum Schutz ihrer Nachkommen ein. Die Raupen des kleinen Nachtschmetterlings fressen die Blätter ihrer Wirtspflanzen.

 

Eine Bekämpfung ist nicht notwendig und kaum praktikabel, da diese vor dem Sichtbarwerden der Gespinste erfolgen müsste. Kahlgefressene Gehölze wie Pfaffenhütchen, Schlehen, Apfel- oder Pflaumenbäume oder Traubenkirschen treiben nach dem Schlupf des Schmetterlings wieder aus, die Gespinste verwittern und von dem Gespinstspuk ist spätestens Anfang Juli nichts mehr zu sehen.

 

Vögel, Raubwanzen und Parasiten verhindern eine ungebremste Vermehrung. Für Menschen sind die Raupen der Gespinstmotte im Gegensatz zum Eichenprozessionsspinner nicht gefährlich, sondern vollkommen harmlos.

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