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Tapfheim, 22.03.2017

Wildkräuter-Frühstück mit Karin Schott

"Wenn Sie in den Garten gehen und mit einem Fuß auf fünf Gänseblümchen draufstehen, dann haben wir Frühling." Das war eine von zahlreichen Weisheiten, die Kräuterpädagogin Karin Schott aus Donauwörth ihrem Publikum mitgebracht hatte. Mehr noch: "Wenn Sie drei dieser Gänseblümchen essen, bleiben sie gesund." Denn die zarten Pflänzchen sorgen nicht nur im Salat oder auf dem Brot für Pfiff, sondern enthalten auch viel Vitamin C.

 

"Welche Wildkräuter haben jetzt Saison?" Auf diese Frage gab der Brunch vielseitige Antworten. 35 Frauen und ein Mann zeigten sich interessiert daran, die Kräuter und ihre Verwendungsmöglichkeiten besser kennenzulernen. Vieles durften sie zudem ausprobieren – etwa in Form einer Kräuterbutter, eines mit Kräutern aromatisierten Apfelsafts oder als Kräuter-Smoothie.


Manch ein sogenanntes Unkraut ist lecker und nützlich, betonte Schott: "Den Giersch – Feind aller Gärtner – nennt man auch Gichtpflanze", nannte sie ein Beispiel. Auch für die Brennnessel brach die Kräuterpädagogin eine Lanze. "Sie ist die beste Kraft- und Heilpflanze, die wir hier haben. Wofür Ginseng? Wir nehmen einfach die Brennnessel – am besten jetzt, wo sie noch klein und voller Kraft ist." Dass Kräuter möglichst fernab der Straßen und Hundewege und nur auf ungespritzten Wiesen geerntet werden sollten, verinnerlichte sie allen.

 

Die Besucher zeigten sich begeistert vom Vortrag und werden künftig wohl ein wenig genauer hinschauen, auf was sie da treten, wenn sie über eine Wiese oder durch den Garten laufen. 

 

Wildkräuter-Frühstück mit Karin Schott

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