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Gemeinde Tapfheim  |  E-Mail: gemeinde@tapfheim.de  |  Online: http://www.tapfheim.de

Tapfheim, 19.10.2016

Aus der Geschichte: Karl V. in Oppertshofen - Ausstellung in der Gemeindebücherei

Kaiser Karl V.

Am 11. Oktober 1546, also vor 470 Jahren, unterzeichnete Karl V., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches (HRR) in der Ortschaft Oppertshofen die sogenannte Verzeihungsurkunde mit der Stadt Donauwörth, die damals im Schmalkaldischen Krieg in Ungnade gefallen war. In diesem Krieg, der damals im Donautal wütete, standen auf der einen Seite der Kaiser, auf der anderen der protestantische Schmalkaldener Bund.

Dieses Ereignis ist nicht nur deshalb besonders, weil ein früherer Kaiser hier in der Gemeinde anwesend war, es fand auch zu einer konfliktreichen Zeit statt, die von Veränderungen geprägt war.


Das Mittelalter war vergangen und von der Neuzeit abgelöst worden. Und die Ritterschaft von Söldnern, den so genannten Landsknechten, die in großen Heeren durch das Land zogen und für die Plünderungen ein normaler Teil des Krieges war. Inwiefern das auch für unseren Landstrich um 1546 zutraf, kann man zwar nicht mit Gewissheit sagen, aber es ist möglich.


Dazu war die damalige Gesellschaft eher unruhig, "superreiche" Unternehmer wie die Fugger oder die Welser standen im Widerspruch zur Landbevölkerung, die in Armut lebte.

 

Wer sich dafür interessiert, der kann sich in einer kleineren Ausstellung in der Gemeindebücherei darüber informieren. In dieser Zusammenstellung wird beleuchtet, wie es damals wohl war.

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