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Tapfheim, 21.06.2016

IG Flutpolder: Dialogveranstaltung in Höchstädt Lösungsansätze für einen verbesserten Hochwasserschutz

Am 14.06.2016 fand wieder eine sogenannte Dialogveranstaltung statt. In Wirklichkeit war es aber der Versuch der Wasserwirtschaftsämter, der Staatsregierung und der Staustufenbetreiber, die geplanten Flutpolder zu rechtfertigen.

 

Inzwischen wird nicht mehr das Hundertjährige Hochwasser als Szenario angenommen, sondern ein Tausendjähriges Extremhochwasser. Mit diesen höheren Zahlen soll Angst gemacht und Panik geschürt werden. Von den Anwesenden wurde Solidarität gefordert. Jeder Abschnitt entlang der Donau soll 10 % zum Hochwasserschutz beitragen, der bereits bestehende Riedstrom wird dabei aber nicht angerechnet.

 

Ein Mitarbeiter der Bayerischen Elektrizitätswerke stellte die möglichen Einflüsse der Staustufen auf den Hochwasserschutz erwartungsgemäß als sehr klein dar. Die Ablagerungen in den Stauseen versuchte der parteiische „Fachmann“ sogar zu leugnen!


Das Fazit der einseitigen Veranstaltung war wieder einmal: Die Staatsregierung und ihre ausführenden Organe halten mit allen Mitteln an den Polderplänen fest - wir müssen uns wehren!


Gerhard Kaltner
IG Hochwasserschutz Ja, Polder Nein

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