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Gemeinde Tapfheim  |  E-Mail: gemeinde@tapfheim.de  |  Online: http://www.tapfheim.de

Tapfheim, 22.03.2016

Förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes "Altort Tapfheim und Bahnhofsumfeld, Altort Donaumünster/Erlingshofen"

Die Gemeinde Tapfheim hat im vergangenen Jahr das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept, kurz ISEK, durch das Büro Schirmer erstellen lassen. In intensiver Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat, den Bürgerinnen und Bürgern sowie Vertretern aus Handel und Gewerbe wurden Problempunkte, Wünsche und Vorstellungen gesammelt und in dem ISEK ein Handlungsleitfaden für die städtebauliche Entwicklung Tapfheims für die kommenden 10 bis 15 Jahren erarbeitet.


Zur Umsetzung dieses umfangreichen Ziel- und Maßnahmenkonzeptes wurde die Gemeinde Tapfheim von der Regierung von Schwaben in das bayerische Städtebauförderungsprogramm aufgenommen.


Im Rahmen der Städtebauförderung können öffentliche aber auch private Sanierungsmaßnahmen mit Fördermitteln bezuschusst werden.


Der Gemeinderat am 15.03.2016 die dafür notwendige förmliche Festsetzung des Sanierungsgebietes in Verbindung mit dem Erlass einer Sanierungssatzung durchgeführt. Das Sanierungsgebiet entspricht zum größten Teil dem Untersuchungsgebiet aus dem ISEK und wurde in Abstimmung mit der Regierung von Schwaben festgelegt. Die nachstehende Satzung wird mit der heutigen Bekanntgabe rechtsgültig.


Was regelt die Satzung?

Die Satzung soll grundsätzlich dazu beitragen die Ortskerne im Sinne des öffentlichen Interesses und des Allgemeinwohles weiter zu entwickeln.


Innerhalb des Sanierungsgebietes hat die Gemeinde ein Vorkaufsrecht. Der Gesetzgeber möchte damit der Gemeinde die Möglichkeit einräumen, aktiv an der Ortskernentwicklung und dem Sanierungsgeschehen mitzuwirken.  

 

Darüber hinaus hat die Gemeinde über die Sanierungssatzung die Möglichkeit, im Rahmen von Genehmigungspflichten das Sanierungs-geschehen aktiv zu beeinflussen. Somit kann die  Ortskernentwicklung zielgerichtet gesteuert werden. Damit sollen Entwicklungen verhindert werden, die den vom Gemeinderat beschlossenen   Sanierungszielen zuwider laufen, oder eine im Sinne des Allgemeinwohls gesunde und zielgerichtete Ortsentwicklung gefährden würden.


Welche Vorteile haben Sie als Bürger?

Planen Sie grundlegende Sanierungsmaßnahmen an einem Gebäude innerhalb des Sanierungsgebietes, können Sie im Rahmen der Sonderabschreibung eine erhöhte steuerliche Abschreibungen beim Finanzamt geltend machen.


Zum anderen wird derzeit von einem Stadtplanungsbüro aus Nördlingen ein Gestaltungshandbuch ausgearbeitet. Dieses stellt einen Gestaltungsleitfaden für die Sanierung und Gestaltung privater Anwesen dar und dient als Grundlage für die Vergabe von Zuschüssen im kommunalen Förderprogramm an die Hauseigentümer im Sanierungsgebiet. Die Gemeinde plant dieses Programm noch 2016  einzurichten.


Voraussetzung hierfür ist der Abschluss einer Sanierungsvereinbarung vor Beginn Ihrer Maßnahme mit der Gemeinde.


Sollten Sie Maßnahmen an Dach, Dachaufbauten, Fassade, Fenster, Schaufenster, Hauseingang oder Hof und Freifläche planen, nehmen Sie bitte vor Beginn Kontakt auf mit Fr. Barfüßer, Tel.: 09070/9666-57, ortsentwicklung@tapfheim.de.

 


Die Sanierungssatzung mit Sanierungsgebiet können Sie als PDFs unterhalb dieses Artikels herunter laden.

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